Posts Tagged ‘licht’

Ach Leben

Leben, ich sag´s dir, wir kommen nicht auf einen Nenner.
Mal bist du trübe und dann wieder der Renner.
Du machst mich fast wahnsinnig und lässt keine Sekunde zum verschnaufen,
doch so schnell möchte ich noch lange nicht aufhör´n zu laufen.

Oft fühl ich mich fremd und gefangen in dir,
dann machst du mir Licht und öffnest ´ne Tür.
Oder du schickst mir eine nette Begegnung,
einen kleinen Hinweis auf die Magie der Entstehung.

Manchmal da raubst du mir all meine Kraft,
du fühlst dich so an, als ob ich dich nicht schaff.
Dann zeigst du mir Freundschaft und wahre Liebe,
wir klauen der Nacht den Tag, wie betrunkene Diebe.

Ach Leben, wir kommen wohl nie auf einen Nenner.
Du bist Bellevue und ich bin der Penner,
und doch werd ich deiner einfach nicht müde,
vielleicht bist du ja auch, der Welt, größte Lüge.

Doch ich muß dich erleben, ich will dich erfahren,
mit Freude, mit Liebe, mit Leid und mit Qualen.
Denn ich glaube hinter dir steckt noch wesentlich mehr,
leider gibt es keine Beweise, doch ich hoffe es sehr.

Ein jeder von uns hat es selbst in der Hand,
du zeigst dich jedem in einem andren Gewand.
Du Leben,
ich glaub wir sind schon längst auf einem Nenner,
ich hab mich entschieden, ich bleibe noch länger!

😀

Advertisements

Trockenes Land

Trockenes Land
vor Jahren verbrannt
streichel mich sanft
mit deiner Hand
bis zum Untergang
ich warte schon lang
auf ein bißchen Licht,
das sich zwischen Bäumen bricht
die Geister die wir riefen
ach wenn sie doch nur wieder schliefen
sie wollen nicht weichen
sind immer die Gleichen
sie setzen die Zeichen
so das wir sie sehen
doch keines verstehen!

Kopfgruft

Oft stehe ich da und begreife es nicht,
das große Ganze und das Leben an sich.
Dann steh ich nur rum und schaue mir zu
versteh manchmal selbst nicht, was ich hier noch tu?!
Verstecke mich hinter Masken, zieh eine Mauer um mich herum,
verdamm das Bewußtsein und wär am liebsten dumm!
Ich habe leider noch kein passendes Paar Scheuhklappen vor meine Augen gebunden,
nur durch Augen offenhalten hab ich mich schließlich gefunden.

Oft laufe ich umher und glaube nur allzu sehr,
das ich nicht mehr Teil meines eigenen Lebens wär.
Ich fühl mich ganz statisch, geh nur noch geduckt
der Blick nach unten, die Haltung gebückt.
Das Aufrichten fällt mir dann meistens sehr schwer.
eine schöne Fassade doch innen drin leer.

Oft lieg ich nur da
und starr
Löcher in die Luft
kein Licht, keine Wärme,
wie eine modrige Gruft
und dann verbann ich mich nur allzu gerne
in eine gedanklich unerreichbare Ferne.

« Previous entries