Archive for Juli, 2011

Ach Leben

Leben, ich sag´s dir, wir kommen nicht auf einen Nenner.
Mal bist du trübe und dann wieder der Renner.
Du machst mich fast wahnsinnig und lässt keine Sekunde zum verschnaufen,
doch so schnell möchte ich noch lange nicht aufhör´n zu laufen.

Oft fühl ich mich fremd und gefangen in dir,
dann machst du mir Licht und öffnest ´ne Tür.
Oder du schickst mir eine nette Begegnung,
einen kleinen Hinweis auf die Magie der Entstehung.

Manchmal da raubst du mir all meine Kraft,
du fühlst dich so an, als ob ich dich nicht schaff.
Dann zeigst du mir Freundschaft und wahre Liebe,
wir klauen der Nacht den Tag, wie betrunkene Diebe.

Ach Leben, wir kommen wohl nie auf einen Nenner.
Du bist Bellevue und ich bin der Penner,
und doch werd ich deiner einfach nicht müde,
vielleicht bist du ja auch, der Welt, größte Lüge.

Doch ich muß dich erleben, ich will dich erfahren,
mit Freude, mit Liebe, mit Leid und mit Qualen.
Denn ich glaube hinter dir steckt noch wesentlich mehr,
leider gibt es keine Beweise, doch ich hoffe es sehr.

Ein jeder von uns hat es selbst in der Hand,
du zeigst dich jedem in einem andren Gewand.
Du Leben,
ich glaub wir sind schon längst auf einem Nenner,
ich hab mich entschieden, ich bleibe noch länger!

😀

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Die eigene Tür

Manchmal, ich weiss auch nicht wieso;
macht mich das Leid dieser Welt doch irgendwie froh!
Es ist doch jeder selbst schuld an der Scheiße da draußen,
die Macher, die Gammler, ja auch die Banausen.

Und jeder will es irgendwie besser haben,
keiner will das Leid dieser Welt noch ertragen.
Doch nur die Wenigsten tun auch etwas dafür,
die Meisten kommen noch nicht mal vor ihre eigene Tür.

Ja auch ich schaue manchmal nur tatenlos zu,
vielleicht ist das der Grund, warum ich Nachts nicht mehr ruh….