Kopfgruft

Oft stehe ich da und begreife es nicht,
das große Ganze und das Leben an sich.
Dann steh ich nur rum und schaue mir zu
versteh manchmal selbst nicht, was ich hier noch tu?!
Verstecke mich hinter Masken, zieh eine Mauer um mich herum,
verdamm das Bewußtsein und wär am liebsten dumm!
Ich habe leider noch kein passendes Paar Scheuhklappen vor meine Augen gebunden,
nur durch Augen offenhalten hab ich mich schließlich gefunden.

Oft laufe ich umher und glaube nur allzu sehr,
das ich nicht mehr Teil meines eigenen Lebens wär.
Ich fühl mich ganz statisch, geh nur noch geduckt
der Blick nach unten, die Haltung gebückt.
Das Aufrichten fällt mir dann meistens sehr schwer.
eine schöne Fassade doch innen drin leer.

Oft lieg ich nur da
und starr
Löcher in die Luft
kein Licht, keine Wärme,
wie eine modrige Gruft
und dann verbann ich mich nur allzu gerne
in eine gedanklich unerreichbare Ferne.

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