Halt

Ich brauche Halt, doch finde ihn nicht.
Ich leb mein Leben, meist ohne Gewicht.
Ich gehe oft trostlose Straßen entlang,
bleibe kurz stehen und frage mich dann:
Wo ist das Ende und wo der Anfang?

Ich brauche Halt doch finde ihn nicht,
meine kleine sichere Blase zerbricht!
Ich hör die Schreie vor Schmerzen,
von blutenden Herzen.
sehe verlorene Seelen,
auf nie endenden Wegen
bin vor Schock gelähmt und ganz starr
meine schlimmsten Alpträume werden nun wahr!

Ich brauche Halt doch finde ihn nicht.
So viel Schmerzen und Leid in seinem Gesicht!
Was soll ich bloß tun? Ich komm hier nicht raus
weitere Schreie aus einem zerstörten Haus!
Ich drehe mich um doch ich kann ihn nicht finden,
sehe überall Menschen die sich vor Schmerzen winden.

Ich brauche halt, doch finde ihn nicht
das Feuer in meinem Herzen erlischt.
Ich kann nicht mehr atmen, will einfach nur weg.
Ich komm nicht sehr weit, such mir ein Versteck.
Zitternd sitz ich da zusammen gekauert
verstört und mich fragend, wie lang das noch dauert

Ich brauche Halt, doch finde ihn nicht.
Ein langer Weg und kein Ende in Sicht…

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