Der glücklich Felsen

Ich fühle mich gut. Mir ist warm. Ich habe ein kribbeln im Bauch und es ist angenehm. Ich denke, dass ich einfach nur entspanne. Tag und Nacht. Ich lache, ohne Grund und aus dem Bauch. Ich trinke einen Schluck. Es ist Wasser. Es schmeckt. Die Sonne geht auf. Ich denke das ist schön. Ich trage meine Unterhose und alles andere ziehe ich aus und lege es weg. Ich lege meine Beine hoch und lehne mich zurück. Mit einer Hand greife ich zum Wasser. Ich erwische das beschlagene Glas, hebe es über mich und kippe das ganze Wasser auf meinen Körper. Überall läuft das Wasser. Ich lache ohne Grunde und aus dem Bauch. Ich lache immernoch und ich weiss noch nicht warum und finde das nicht so schlimm. Ich denke, dass das noch wichtig wird. Die Sonne strahlt. Die Sonne strahlt mich auch an und ich schlafe auch schon ein.
Da bin ich wieder.
Ich fühle mich gut. Mein Bauch ist ganz warm und sein Nabel ist schön. Ich denke, dass ein gemütlicher Spaziergang Zeit brauch. Ich habe Zeit! Ich geh schonmal los. Einfach so und mit meiner Unterhose. Ich denke, das ist wunderbar. Ich lache aus dem BAuch und ohne Grund, erinnere mich an den, der ab und zu aus dem Buch gelesen hat und dann nicht gelacht hat. Ich weiss bis jetzt nicht warum. Ich spaziere und komme vielleicht zurück und vergesse vielleicht den Weg. Ich denke, dass das noch wichtig wird. Ich halte an. Die Sonne strahlt mir auf den Kopf und ich lache und mein Bauch lacht mit. Mein Bauch weiss keinen Grund und mein Kopf ist warm. Ich drehe mich um und gehe einen Schritt. Ich drehe mich wieder um und spaziere einfach so weiter. Da kommt ein Mensch, den ich frage, ob er mitkommt mit mir. Ja gerne sogar, und ich sage schön, dann los.
Ich bin in guter Stimmung. Meine Begleitung bemerkt es sofort und gratuliert mir.
Ich zeige mit dem Finger zum Horizont. Wir lachen beide eine ganze Weile. Wir sind müde. Wir schlafen ein. Wir wachen auf. Wir begrüßen uns. Der Mensch sagt zu mir, dass er nicht weiter geht. Ich danke ihm für die Begleitung bis ich meinen Weg fortsetze. Auf meinem Weg zm anderen Ende des Horizonts fällt milder Regen. Ich spitze meine Ohren. Leises rauschen. Ich sehe einen Regenbogen. In der Vergangenheit liest mir ein Mensch ein Gedicht aus einem Buch vor. Mir ist warm. Ich lächel. Das Herz in mir schlägt gelassen. Ich strecke mich. Ich sehe einen glücklichen Felsen. Neben ihn setze ich mich. Ich schaue in die Ferne. Es ist Nacht und auf meinen geschlossenen Augen klingt Sternenlicht. Ich lächel und laß einen leichten Seufzer durch mich fahren. Ich schlafe ein. Ich fliege. Ich bin ein Falke. Die Wüste unter mir hat eine schöne Farbe. Ich höre Trommeln, dann sehe ich einen glücklichen Felsen, neben dem ein Mensch mit geschlossenen Agen und lächelnden Lippen selig schläft. Ich rufe ihn. Er öffnet die Augen und winkt mir zu. Ich fliege zu ihm, lande auf dem glücklichen Felsen und begrüße den Menschen herzlich. In der Vergangenheit schöpft ein Kind Wasser aus einer Quelle. Der Mensch hält mir seine Hand vor mein Gesicht. Seine Hand öffnet er. Eine Blume liegt auf seiner Hand. Ich schaue dem Mensch in seine Augen. Mit seinen Augen lächelt er und mit seinem, Kopf nickt er. Vorsichtig nehme ich die Blume mit meinem Schnabel auf. Der Mensch zeigt zum Horizont und dann auf seine Brust.Ich verstehe ihn und fliege in die Ferne. Richtung Horizont. Ich schlafe ein. Der Morgen und seine zwitschernden Vögel wecken mich. Der glückliche Felsen spendet mir Schatten.

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1 Kommentar »

  1. M Said:

    🙂


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