Archive for April, 2010

Ewige Gefangenschaft

Ein ewiges Leben in Gefangenschaft,
Häftlinge weinen angeklagt,
schreien heftig, die Angst ist stark.
Die Wand ist hart, die Hand ist hart.
Die Weisen im Land sind da
kräftig, gnädig und stark.
Wer Verstand hat, versteht mich!
Die Landschaft ist neblig
deswegen bete ich täglich.
Rede nicht schädlich
leise, sehend betrete ich
sandige Ebenen, flehend nach Leben.
Nichts ist tödlich im Geist der Ewigen
gehen die Weisen ihrer Wege in Städte
und beweisen dass das Gesicht deines Geistes
sich verewigt sobald du dich deines Leidens entledigst.
Sei standhaft in Gefangenschaft
durch was der Geist gesandt hat
begegnen sich stehende Wesen mit Handschlag
versiegeln die Mannschaft
im Kreis der Verwandtschaft.
Scheiß auf den Anschlag
des Lebens
in ewiger Gefangenschaft

So schön

Nur die schönsten Worte
habe ich für dich
ich seh deine Farben
und fühle dein Licht.

All deine Schönheit
sehe ich in Deiner Welt
sie ist groß und wunderbar,
solang du sie in deinen Armen hälst.

Warm ist es um mein Herz,
von flüssigem Gold durchströmt.
Das was ewig ist wird nun gekrönt
und lindert jeden Schmerz,
so schön!

Zeichne dich selbst

Ich reiste schweigend durch das Universum
Körper gesund und Geist im tiefsten Schwerpunkt
erreichte ich stärkende Kraft und merkte schon
Herz und Mund bilden eine Einheit.
Es dürstet uns nach ewiger Freiheit
und mehr davon
Ich sehe die Dreiheit Entstehung, Erhaltung und Zerstörung
tauchend erreiche ich den Meeresgrund
steige die Berge hoch und gebe meine Verse kund
wer schert sich drum, wenn die Ehre verstummt
wer sagt das klärt sich schon, verstärkt den Grund,
dass meines Werkes Kunst die Einheit zeigt
von Herz und Mund, das erste pumpt
das zweite pumpt schreibend zum Punkt.
Hörst du nun die Wahrheit und bleibst stumm.
Dann reise mit mir schweigend in die Zukunft
und zeige mir dein Eisen, wenn es glutrot summt.
Mut und Vernunft auf der Schneide des guten Bund
werden zeigen, das du die Kunst nicht für Ruhm
und Reichtum benutzt,
sondern nur zum Schutz
der freien Brust in der die Seele schreien muß,
wenn Einsamkeit, Leid und Frust
allein deine Begleitung sucht.
Ich erzähle dem der weinen muß,
das er seines Weges Steine besteigen muß.
Erleuchtung ist nicht nur ein Genuß.
Illusion und Täuschung verschleiern uns
durch belanglose Bedeutung und seinem Sumpf,
dass Du dich selbst befreien musst.
Siehst du nun die Wahrheit und bist stumm
dann flieg mit mir und ich sag warum
du dein Lebenlang am suchen bist
und nicht weisst, dass du was Gutes bist.
Vielleicht versuchst du das Bild
das man von dir zeichnet zu erfüllen
ich bitte dich zeichne Du dich selbst
verkauf dich nicht für Blut und Geld.
Ich weiss das Du manchmal zu schnell wählst
ich weiss auch, was du keinem erzählst
ich hör es, wenn du Fragen stellst
und die Antwort dir nicht gefällt
wie der Hund des Zornes aus dir bellt
streichel ihn,
sonst beißt er sich selbst!

« Previous entries