Dunkle Tage überschatten meine Narben,
wen kann ich bloß um Hilfe fragen?
Ich laufe los und weiss der Pfad wird nie enden,
wie kann ich das Blatt bloß wenden?
Und während ich laufe schmerzen diese Narben,
sag mir, wann seh ich wieder Farben?

Ich komm nicht an, ich weiss nicht weiter,
wann war es das letzte mal sonnig und heiter?
Taumel umher – ich hab die Orientierung verloren,
und frag mich: Werden wir wirklich wiedergeboren?
Heißt es dann Schritt zurück oder einen weiter?
Ich lauf auf dem Pfad der nie endet und er wird breiter.

Gutes oder schlechtes Zeichen,
wer muß hier als erstes weichen?
Schmaler oder breiter Pfad,
ich wandel stets auf schmalem Grat.
Und suche immer nach der Bedeutung der Zeichen,
die nie mehr in meinem Leben, von meiner Seite weichen.

Ich weiss ich finde die Antworten auf meine Fragen nicht,
denn die Antworten finden irgendwann mich!

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2 Kommentare »

  1. bruni.kantz Said:

    Weltschmerz, dieses Wort kennt jeder. Alle Deine Worte deuten darauf hin. Du siehst keine Farben und leidest an Deinen Narben? Du leidest an den Narben, die Du vom Leben bekommen hast. Sie sind nicht einfach zu behandeln. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Das komische ist, es hilft Dir keiner dabei. Wenn du es nicht selbst schaffst, sieht es böse aus. Alle sind mit sich selbst beschäftigt udn jeder hat tatsächlich ein nicht zu kleines Päckchen zu tragen. Jeder tut cool und doch hat jeder etwas, mit dem er nicht klar kommt. Blöde Welt. Früher standen die Türen offen. Heute sind sie verschlossen und Du mußt anrufen, ob Du ankommen darfst…

  2. Roger Helzer Said:

    Es hat mich sehr berührt was ich da gelesen habe,- und zugegeben auch ein wenig traurig gemacht.

    Wie tief Schmerz und verletzbarkeit aneinander liegen ohne das man davon etwas mitbekommt ist bedenklich.

    Selbst ich als Dein Onkel übersehe vieles,- Entschuldige dafür-.

    Du bist eine ganz toller und wachsamer Mensch, tiefgründig und sensibel zugleich.
    Bleibe so,- denn das macht Dich aus und deshalb zu etwas besonderen.

    Ich bin stolz, so eine Nichte zu haben,- denn das feingefühl der Menschen für das Wesentliche im Leben geht leider all zu oft verloren.


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